Direkt zum Inhalt
Ende des Menüs

Struktur des Thüringer Landesamtes für Statistik

Gründung

Das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) ist eine Obere Landesbehörde und gehört seit der Gründung am 1. Januar 1992 zum Geschäftsbereich des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales (TMIK). Vorläufer waren die Dienststellen der früheren Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik in den Bezirken Erfurt, Gera und Suhl. Letztendlich steht das Amt jedoch in der Tradition des 1921 gegründeten Thüringischen Statistischen Landesamtes, das seinerseits aus einer Reihe kleinerer statistischer Ämter thüringischer Staaten hervorgegangen war.

Aufbau

In den fünf Abteilungen werden ca. 250 EU-, Bundes- und Landesstatistiken bearbeitet, von denen einige monatlich, andere viertel- oder halbjährlich erstellt werden, wieder andere jährlich oder in noch größeren Zeitabständen. Wesentliche Aufgabe ist die Bereitstellung der ermittelten Ergebnisse für die Öffentlichkeit.

Das TLS hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt Erfurt. Weitere Standorte sind Gera und Suhl. Während in Suhl die Statistiken des Produzierenden Gewerbes, der Umwelt und der Öffentlichen Finanzen durchgeführt werden, erstellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gera die Statistiken für die sozialen Bereiche und die Landwirtschaft. Die übrigen Fachbereiche sowie die Zentralabteilung und die Abteilung Maschinelle Datenverarbeitung befinden sich in Erfurt. Hier findet man auch den  »  Auskunfts- und Beratungsdienst und die  »  Pressestelle sowie eine statistische  »  Fachbibliothek, die der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Organisationsplan

Büro
Landeswahlleiter

PRÄSIDENT

Grundsatzfragen und Presse, Qualitätsmanagement, Controlling, Forschungsdatenzentrum

Persönlicher Referent

Personalrat


ABTEILUNG I

Referat I.1
Personal, Recht, Haushalt, Aufbauorganisation

Referat I.2
Innerer Dienst, Beschaffung

Referat I.3
Veröffentlichungen, Auskunftsdienst, Analysen, Bibliothek, Archiv

ABTEILUNG II

Referat II.1
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen, Arbeitsmarkt, Außenhandel

Referat II.2
Preise, Verdienste, Arbeitskosten, Verkehr, Dienstleistungen

Referat II.3
Handel, Gastgewerbe, Beherbergung, Unternehmensregister, Verwaltungsdatenverw.

Referat II.4
Steuern, Gewerbeanzeigen, Insolvenzen, Rechtspflege

ABTEILUNG III

Referat III.1
Produzierendes Gewerbe, Bautätigkeit

Referat III.2
Energie, Handwerk, Indizes, Umwelt

Referat III.3
Öffentliche Finanzen, Personal im öffentlichen Dienst

ABTEILUNG IV

Referat IV.1
Bildung, Kultur, Gesundheits- und Sozialwesen

Referat IV.2
Land- und Forstwirtschaft, Betriebsregister Landwirtschaft

Referat IV.3
Bevölkerung, Mikrozensus, Haushaltsstatistiken

Referat IV.4
Zensus

ABTEILUNG V

Referat V.1
IT-Anwendungsentwicklung und Datenbanksysteme

Referat V.2
IT-Netze, Benutzerservice, Grafik- und Onlinedienste

Referat V.3
IT-Auswertungen, Produktion und Datenhaltung



» Organisationsplan zum Download   (PDF, Größe: ca. 300 KB)


Der Präsident des TLS

Günter Krombholz,       Telefon: 0361 37-84100,       E-Mail: Guenter.Krombholz@statistik.thueringen.de

Abteilung I: Zentralabteilung, Veröffentlichungen, Auskunftsdienst, Analysen

Leiter: Knut Demmler,     Telefon: 0361 37-84600,     E-Mail: Knut.Demmler@statistik.thueringen.de
Referat I.1   Personal, Recht, Haushalt, Aufbauorganisation
Leiterin: Sandra Bauer,     Telefon: 0361 37-84620,     E-Mail: Sandra.Bauer@statistik.thueringen.de

Hauptaufgaben des Referates sind das Personalwesen einschließlich der Aus- und Fortbildung, die Planung und Bewirtschaftung der Haushaltsmittel, die fortgesetzte Anpassung und Optimierung der organisatorischen Struktur des Amtes und die Klärung aller juristischen Angelegenheiten.

Besonders hervorzuheben ist dabei der Bereich Datenschutz und statistische Geheimhaltung, dem im TLS ein hoher Stellenwert beigemessen wird: Auf der einen Seite ist es das erklärte Bestreben der amtlichen Statistik, die Ergebnisse der durchgeführten Erhebungen möglichst detailliert darzustellen. Auf der anderen Seite muss sichergestellt werden, dass keine Einzeldaten veröffentlicht werden. Alle Auskunftgebenden müssen sicher sein können, dass ihre Auskünfte geheim bleiben und nur im abgeschotteten Bereich des TLS verarbeitet werden. Die garantierte Geheimhaltung der Einzeldaten ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Akzeptanz der amtlichen Statistik bei den Auskunftspflichtigen. Nur auf diese Weise können Daten korrekt erhoben und zu zuverlässigen Ergebnissen weiterverarbeitet werden.

Referat I.2 Innerer Dienst, Beschaffung
Ansprechpartner: Thomas Pfistner,     Telefon: 0361 37-84630,     E-Mail: Thomas.Pfistner@statistik.thueringen.de

Das Referat Innerer Dienst, Beschaffung gewährleistet die äußeren Voraussetzungen für einen reibungslosen Dienstbetrieb, regelt die erforderlichen Beschaffungen und organisiert den Fahr- und Botendienst. Weitere Aufgaben sind die zentrale Bestandsbuchhaltung und Inventarisierung, die Verwaltung, Wartung und Instandhaltung der Telekommunikation sowie die Realisierung von Brandschutz- und Gesundheitsangelegenheiten. Zu diesem Bereich gehören außerdem die Poststelle und der Dokumenten-Service.

Referat I.3 Veröffentlichungen, Auskunftsdienst, Analysen, Bibliothek, Archiv
Leiter: Harald Hagn,     Telefon: 0361 37-84110,     E-Mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de

Vornehmstes Anliegen der amtlichen Statistik ist es, ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von unterschiedlichen Veröffentlichungen, sowohl in gedruckter Form als auch auf elektronischen Datenträgern oder - wie hier - im Internet.

Im Internet wird - gestützt auf eine moderne statistische Datenbank - ein breit gefächertes Spektrum von Ergebnissen aus allen Gebieten der amtlichen Statistik zur kostenfreien Nutzung angeboten; in monatlichen oder jährlichen Zeitreihen, in regionaler Gliederung nach Kreisen bzw. Gemeinden oder in fachlich-struktureller Gliederung. Viele Ergebnisse sind auch für Verwaltungsgemeinschaften und so genannte nichtadministrative Gebietseinheiten wie Planungsregionen, Wahlkreise oder Gerichtsbezirke erhältlich. Eine Rubrik mit den herausgegebenen Pressemitteilungen sowie eine Übersicht über das Veröffentlichungsprogramm (verbunden mit einem Webshop) runden das Angebot ab.

Einen Überblick über alle weiteren Veröffentlichungen des TLS und die Gemeinschaftsveröffentlichungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder finden Sie im Veröffentlichungsverzeichnis.

Die aktuellen Ergebnisse werden unverzüglich nach der Aufbereitung der Daten in Statistischen Fachberichten veröffentlicht. Sie bieten die Möglichkeit, die Ergebnisse in tiefer Gliederung sowohl in fachlicher Hinsicht (nach detaillierten Erhebungsmerkmalen) als auch in regionaler Hinsicht (nach Kreisen bzw. - wo möglich - nach Gemeinden) zu veröffentlichen. Fachberichte stehen im Internet als kostenfreie Downloads im pdf-Format und in der Regel auch im xls-Format zur Verfügung oder können in gedruckter Form als Einzelexemplare oder im Abonnement kostenpflichtig  bezogen werden.

In den Statistischen Monatsheften werden die aktuellen Ergebnisse verschiedener Sachgebiete der Statistik im Überblick, aber in geringerer Gliederungstiefe veröffentlicht. Daneben enthalten die Hefte Aufsätze mit analytischen Untersuchungen von Ergebnissen bzw. mit umfassenden methodischen Informationen. Sowohl "Thüringen aktuell" als auch die Aufsätze sind hier im Internet unter "Statistische Analysen" im pdf-Format kostenfrei abrufbar.

Eine bedeutende Zusammenfassung statistischer Ergebnisse als Kompendium wird alljährlich mit dem Statistischen Jahrbuch (auch auf CD-ROM) vorgelegt. Es erscheint jeweils im Herbst des Jahres mit den Daten des Vorjahres als Landesergebnis bzw. bei einigen Merkmalen auch als Ergebnis nach Kreisen bzw. Gemeinden. Für einzelne Merkmale sind für Vergleichszwecke und langfristige Betrachtungen die Daten auch länger zurückliegender Zeiträume enthalten.

Zusammenfassungen regional gegliederter Ergebnisse sind die Kreiszahlen und die Gemeindezahlen für Thüringen. Kreisergebnisse aller Bundesländer liegen als gemeinsame Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowohl gedruckt als auch in der Regionaldatenbank Deutschland vor.

Schließlich gibt das Thüringer Landesamt für Statistik im gesetzlichen Auftrag bzw. in Abstimmung mit obersten Landesbehörden amtliche Verzeichnisse wie das Gemeindeverzeichnis (Schlüsselverzeichnis), das Krankenhausverzeichnis, das Schulverzeichnis sowie das Verzeichnis der Kindertageseinrichtungen heraus.

Der Auskunftsdienst ist eine weitere Service-Leistung des Amtes für die Öffentlichkeit. Hier werden Anfragen von Einzelpersonen, Verbänden, Firmen u.a. aus dem In- und Ausland beantwortet. Die meisten Anfragen können sofort aus den vorliegenden Unterlagen beantwortet werden. Komplexere Fragestellungen werden an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet. Auch Anfragen, die sonst an mehrere verschiedene statistische Landesämter gestellt werden müssten, werden hier zum Vorteil des Kunden koordiniert.

Die Bibliothek hält einen umfangreichen Bestand an statistischer und wirtschaftswissenschaftlicher Fachliteratur - auch historischen Charakters - und eine Sammlung der Veröffentlichungen der statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes bereit. Länger zurückliegende statistische Ergebnisse werden im Archiv aufbewahrt. Weiterhin verfügt sie über die wichtigsten Standardwerke zur Allgemeinen, Wirtschafts- und Rechtsliteratur. Die Bibliothek steht der Öffentlichkeit zur Verfügung, die Nutzung ist kostenfrei.

Abteilung II: GR, Arbeitsmarkt, Außenhandel, Preise, Verdienste, Arbeitskosten, Verkehr, Dienstleistungen, Handel, Gastgewerbe, Beherbergung, Unternehmensregister, Verwaltungsdatenverwendung, Steuern, Gewerbeanzeigen, Insolvenzen, Rechtspflege

Leiter: Klaus-Rüdiger Niemuth,     Telefon: 0361 37-84200,     E-Mail: Klaus-Ruediger.Niemuth@statistik.thueringen.de
Referat II.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen, Arbeitsmarkt, Außenhandel
Leiter: Jürgen Hess,     Telefon: 0361 37-84210,     E-Mail: Juergen.Hess@statistik.thueringen.de

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen stellen ein umfassendes Instrument der Wirtschaftsbeobachtung dar und sind für die Erstellung von Analysen und Vorausschätzungen im Rahmen der Konjunktur- und Wirtschaftspolitik ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Bei den wirtschaftlichen Tätigkeiten und Vorgängen, die in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ihren Niederschlag finden, handelt es sich im Wesentlichen um die Produktion, Verteilung und Verwendung von Waren und Dienstleistungen und die damit einhergehende oder auch daraus resultierende Entstehung, Verteilung und Verwendung von Einkommen.

Die Berechnungen, insbesondere für das Bruttoinlandsprodukt, liegen zunächst in Form einer Schnellrechnung vor, der später Fortschreibungen und schließlich nach Vorlage der endgültigen Ergebnisse aller Basisstatistiken eine Originärberechnung folgt. Sie werden im Rahmen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" arbeitsteilig von allen statistischen Landesämtern durchgeführt und untereinander abgestimmt und ergeben, auf Thüringen bezogen, ein Gesamtbild des wirtschaftlichen Kreislaufes im Freistaat.

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen sind ein eigenständiges statistisches Gesamtsystem mit dem Ziel, den Zustand der Umwelt und seine Entwicklung quantitativ zu erfassen und im Zusammenhang mit der Nutzung der natürlichen Umwelt im Rahmen wirtschaftlicher und anderer Tätigkeiten darzustellen.

In der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit werden mit den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern rund 80 Prozent aller Erwerbstätigen erfasst. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die wiederum in einem Arbeitskreis der statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes arbeitsteilig durchgeführte Erwerbstätigenrechnung.

Die Berechnungen erfolgen in wirtschaftlicher und regionaler Gliederung sowie nach der Stellung im Beruf und werden in zunehmendem Maße ergänzt durch die Ermittlung und Darstellung von Erwerbsquoten, Modellrechnungen zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit, die Beobachtung des Pendlerverhaltens der Beschäftigten und die Schätzung von Erwerbstätigenströmen zwischen den Wirtschaftsbereichen.

Die Auswertung, Darstellung und Analyse der Arbeitsmarktdaten der Agenturen für Arbeit umfasst u.a. die aktuelle Bereitstellung von Daten der Arbeitsverwaltungen wie die Zahl der Arbeitslosen und der Kurzarbeiter, die Darstellung der Beschäftigten in ABM, die Eintritte in die berufliche Weiterbildung, Zugang und Bestand an offenen Stellen sowie die Arbeitslosenquoten. Hierbei kommt der Darstellung der Ergebnisse nach regionalen Gesichtspunkten (Arbeitsmarktregionen, Kreisen) sowie dem Aufbau von Zeitreihen und dem Aufzeigen von Entwicklungstendenzen besondere Bedeutung zu.

Gegenstand der Außenhandelsstatistik ist der grenzüberschreitende Warenverkehr mit dem Ausland. Die Daten werden monatlich und jährlich zentral vom Statistischen Bundesamt, auch für die Bundesländer, aufbereitet. Sie dienen der Wirtschaftsbeobachtung und sind bedeutsam für internationale Vergleiche, Verhandlungen über Handels- und Zollverträge und sonstige internationale Abkommen, insbesondere im Rahmen der EU.

Referat II.2 Preise, Verdienste, Arbeitskosten, Verkehr, Dienstleistungen
Leiterin: Sybille Aßmann,     Telefon: 0361 37-84220,     E-Mail: Sybille.Assmann@statistik.thueringen.de

Der Verbraucherpreisindex repräsentiert die Preisentwicklung der Waren und Dienstleistungen des privaten Verbrauchs. Er zeigt an, wie sich die Lebenshaltung der Haushalte infolge von Preisveränderungen verteuert oder verbilligt hat. Die Preisindexberechnung beruht auf monatlich ermittelten Einzelpreisen für Güter eines repräsentativen Warenkorbes. Der Warenkorb umfasst etwa 750 Waren und Dienstleistungen, die aus der Fülle des Güterangebotes stellvertretend für den privaten Verbrauch ausgewählt wurden. Diese Preisrepräsentanten werden gemäß ihrem Ausgabenanteil an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte gewichtet. Die Gesamtheit der Gewichte bildet das Wägungsschema, das auf der Verbrauchsstruktur des Jahres 2005 basiert.

Die Preisindizes für Bauwerke messen auf repräsentativer Grundlage die Entwicklung der Preise für den Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Tiefbaus. Daneben werden Preisindizes für die Instandhaltung von Wohngebäuden und für Schönheitsreparaturen einer Wohnung berechnet. Die den Baupreisindizes zu Grunde liegenden Preisreihen für Bauleistungen werden in der Form von Messzahlen auf der Grundlage des Preisstandes im Basisjahr 2005 = 100 ermittelt.

Bei den Kaufwerten für Bauland werden die durch Kauf erworbenen, unbebauten Grundstücke, die im Baugebiet einer Gemeinde liegen und deren Fläche 100 m2 und mehr beträgt, erfasst. Die ermittelten Kaufwerte schließen vereinbarte Beträge für die Grundstückserschließung, Aufwuchs und dergleichen ein, jedoch keine Grunderwerbsnebenkosten.

Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke erfasst Kauffälle, bei denen die veräußerte Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung mindestens 0,1 Hektar groß ist und vom Kaufpreis mehr als 90 Prozent auf diese Fläche entfallen.

Die Ergebnisse der vierteljährlichen Verdiensterhebung zeigen quartalsweise die durchschnittlichen Bruttostundenverdienste, Bruttomonatsverdienste und die bezahlten Wochenstunden der Arbeitnehmer. Damit wird die aktuelle vierteljährliche und jährliche Entwicklung der (Brutto-) Verdienste dargestellt, die besonders für Zwecke der Geld-, Konjunktur- und Tarifpolitik sowie für Preisgleitklauseln in Verträgen wichtig ist. Zudem gehen die Verdienstdaten in die Berechnung des europäischen Arbeitskostenindexes sowie der Arbeitnehmerentgelte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ein.

Die im Rahmen der Verdienststrukturerhebung erhobenen Angaben für einzelne Arbeitnehmer ermöglichen die Darstellung von Verdienst- und Arbeitszeitschichtungen u.a. nach Wirtschaftszweigen, Geschlecht, Lebensalter, Ausbildungsstand und Unternehmenszugehörigkeit sowohl für voll- und teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer als auch für geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte sowie für Personen in Altersteilzeit. Die Verdienststrukturerhebung wird alle vier Jahre durchgeführt. Ihren Ergebnissen kommt eine zentrale Bedeutung insbesondere für die Sozialpolitik zu.

Das wichtigste Anliegen der Arbeitskostenerhebung besteht darin, auf EU-Ebene für alle Mitgliedsstaaten vergleichbare Angaben über die Arbeitskosten in ihrer Gesamtheit sowie in der Untergliederung nach Entgelt für geleistete Arbeit und Personalnebenkosten einschließlich ihrer Bestandteile in regionaler und wirtschaftszweiglicher Gliederung für wirtschafts-, regional- und sozialpolitische Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse sind u.a. eine wichtige Grundlage bei Tarifverhandlungen und ein Entscheidungskriterium bei der Auswahl von Produktionsstandorten.

Auf dem Gebiet des Verkehrs werden von den Statistischen Landesämtern eine Statistik der Personenbeförderung im Straßenverkehr und die Statistik der Straßenverkehrsunfälle durchgeführt. Die Angaben zum Personenverkehr werden anhand der Meldungen der Eisenbahn-, Straßenbahn- und Kraftomnibusunternehmen mit Unternehmenssitz in Thüringen erfasst. Grundlage der Erfassung der Straßenverkehrsunfälle sind die Unfallanzeigen der Polizei. Neben den Unfallzahlen selbst wird eine Vielzahl von Begleitumständen dokumentiert, die die Grundlage für eine tiefer gehende Unfallforschung bilden.

Darüber hinaus wird eine Reihe von Statistiken zentral geführt, u.a. von den zuständigen Ministerien, den zuständigen Bundesanstalten, dem Kraftfahrt-Bundesamt oder dem Statistischen Bundesamt. Das betrifft insbesondere alle Angaben zu den Kraftfahrzeugen und den Kraftfahrzeuganhängern, die Verkehrsleistungen deutscher Lastkraftfahrzeuge, den Güterverkehr mit Eisenbahnen und den Luftverkehr.

In der Dienstleistungsstatistik wird jährlich eine Strukturerhebung als Stichprobe durchgeführt. Sie erstreckt sich auf Unternehmen bzw. Einrichtungen der Bereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen und Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen. Das gewonnene Datenmaterial dient u.a. den Berechnungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und zur Erfüllung der Strukturverordnung der Europäischen Union. Die Ergebnisse  werden aber auch als Entscheidungshilfen für wirtschafts- und strukturpolitische Zwecke sowohl von den Landesregierungen und der Bundesregierung als auch von den Unternehmen und Verbänden benötigt.

In bestimmten Dienstleistungsbereichen werden konjunkturstatistische Erhebungen durchgeführt, um mittels geeigneten Indikatoren die Konjunktur im Dienstleistungssektor auch kurzfristig messbar zu machen.

Referat II.3 Handel, Gastgewerbe, Beherbergung, Unternehmensregister, Verwaltungsdatenverwendung
Leiter: Klaus-Rüdiger Niemuth,     Telefon: 0361 37-84200,     E-Mail: Klaus-Ruediger.Niemuth@statistik.thueringen.de

Im Bereich des Handels und des Gastgewerbes werden Monats-, Jahres- und Ergänzungserhebungen auf der Basis repräsentativer Stichproben durchgeführt. Die Ergebnisse der Monatsstatistiken geben Aufschluss über die konjunkturelle Entwicklung der Umsätze sowie der Beschäftigten. Die Jahres- und Ergänzungserhebungen erfassen u.a. die tätigen Personen, die gezahlten Löhne und Gehälter, die Investitionen sowie die Umsätze nach Arten der wirtschaftlichen Tätigkeit.

Die monatliche Beherbergungsstatistik gibt einen aktuellen Überblick über die Zahl der Beherbergungseinrichtungen mit mindestens 9 Gästebetten und die angebotene Bettenzahl sowie über die Zahl der Gästeankünfte und -übernachtungen. Seit Januar 2003 wird der von den Verbänden der Tourismuswirtschaft wiederholt vorgetragene Wunsch nach einer Erfassung der Zimmerauslastung bei den Betrieben der Hotellerie umgesetzt.

Nach der Verordnung (EWG) Nr. 2186/93 des Rates vom 22. Juli 1993 über die innergemeinschaftliche Koordinierung des Aufbaus von Unternehmensregistern für statistische Verwendungszwecke sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum Aufbau und zur Führung eines umfassenden Unternehmensregisters verpflichtet. Durch das Gesetz zur Durchführung dieser Verordnung vom 16. Juni 1998 (Statistikregistergesetz - StatRegG) wurde in Deutschland die nationale Rechtsgrundlage zur Umsetzung der Registerverordnung u. a. durch Nutzung von Verwaltungsdateien geschaffen.

In Thüringen müssen Angaben zu etwa 120 000 Unternehmen und Betrieben (örtliche Einheiten) aufgenommen und jährlich aktualisiert werden. Die konkreten Einsatzmöglichkeiten eines Unternehmensregisters sind dabei vielfältig und umfassen solche Aufgabenbereiche wie Bestimmung und Aktualisierung von Berichtskreisen für Erhebungen, Nutzung als Auswahlgrundlage für Stichprobenerhebungen und Versand von Erhebungsunterlagen sowie die Eingangskontrolle. Durch die Nutzung des Unternehmensregisters kann künftig auf Zählungen und statistische Primärerhebungen verzichtet werden, was vor allem den Unternehmen und Betrieben zugute kommen wird.

Referat II.4 Steuern, Gewerbeanzeigen, Insolvenzen, Rechtspflege
Leiterin: Heike König,     Telefon: 0361 37-84240,     E-Mail: Heike.Koenig@statistik.thueringen.de

Die Steuerstatistiken stellen das Aufkommen verschiedener Steuerarten sowie deren Berechnungsgrundlagen dar. Die Ergebnisse dienen hauptsächlich zur Abschätzung von Steuerrechtsänderungen und der Haushaltsplanung des Bundes und der Länder. Darüber hinaus werden sie für finanzpolitische Aufgaben, wie die Lohnsteuerzerlegung (Länderfinanzausgleich) und die Ermittlung der Schlüsselzahlen zur Berechnung des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer (kommunaler Finanzausgleich) verwendet.
In die Steuerstatistiken einbezogen sind die Lohn- und Einkommen-, Körperschaft-, Umsatz- und Gewerbesteuerstatistik sowie die Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik.

Aufgabe der seit 1996 bundeseinheitlichen Gewerbeanzeigenstatistik ist es, das Meldegeschehen in seiner Gesamtheit monatlich darzustellen, um insbesondere Aufschlüsse über Unternehmensgründungen und -stilllegungen aus ökonomischer und soziologischer Sicht zu erhalten.

Die Insolvenzstatistik wird seit 1999 auf Grundlage einer bundeseinheitlichen Insolvenzordnung durchgeführt. Sie liefert monatlich Informationen über Insolvenzverfahren der Unternehmen und natürlichen Personen. Die Daten basieren auf den von den Amtsgerichten übergebenen Insolvenzanzeigen, zu denen ein Beschluss (Eröffnungsbeschluss, Abweisung mangels Masse oder Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes) ergangen ist.

Bei den Rechtspflegestatistiken unterscheidet man zum einen die Justizgeschäftsstatistiken, welche die Arbeit der Gerichte und Staatsanwaltschaften widerspiegeln. Die Justizgeschäftsstatistiken liefern Angaben über den Geschäftsanfall der Zivil-, Familien- und Strafgerichte (ordentliche Gerichtsbarkeit) und der Verwaltungs-, Arbeits- und Sozialgerichte und des Finanzgerichts (Fachgerichtsbarkeit) sowie über die Staatsanwaltschaften.
Zum anderen werden die Strafvollzugs- und die Strafverfolgungsstatistik, die sogenannten Personenstatistiken aufbereitet.
Die Strafvollzugsstatistik erfasst die Belegung der Justizvollzugsanstalten sowie kriminologische und demographische Angaben über die inhaftierten Gefangenen. In der Strafverfolgungsstatistik werden alle wegen eines Verbrechens oder Vergehens nach Bundes- oder Landesrecht rechtskräftig erfolgten Aburteilungen und Verurteilungen ausgewertet.

Abteilung III: Produzierendes Gewerbe, Bautätigkeit, Energie, Handwerk, Indizes, Umwelt, Öffentliche Finanzen, Personal im öffentlichen Dienst

Beauftragter Leiter: Ronald Münzberg,     Telefon: 0361 37-84111,     E-Mail: Ronald.Muenzberg@statistik.thueringen.de
Referat III.1 Produzierendes Gewerbe, Bautätigkeit
Leiterin: Ulrike Lenk,     Telefon: 03681 354-210,     E-Mail: Ulrike.Lenk@statistik.thueringen.de

Im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden werden im Monatsbericht für Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten die Merkmale wie Umsatz, Beschäftigte, Arbeitsstunden, Auftragseingang sowie Entgelte erhoben. In der Untergliederung nach fachlichen Betriebsteilen werden nur die Merkmale Beschäftigte, Umsatz und Auftragseingang erfragt. Einmal jährlich werden die Betriebe mit im Allgemeinen 20 bis 49 Beschäftigten zu den Merkmalen Umsatz, Beschäftigte und Entgelte befragt. Dieser Jahresbericht ergänzt den Monatsbericht für Betriebe und ermöglicht die Ermittlung jährlicher Ergebnisse für Betriebe mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen. Außerdem sind die Unternehmen jährlich zu den Merkmalen Beschäftigte, Umsatz sowie Entgelte auskunftspflichtig.

In den Produktionserhebungen werden entsprechend dem Systematischen Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken alle hergestellten Erzeugnisse der Betriebe in Menge und Wert erhoben. Die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten werden monatlich befragt, die übrigen überwiegend kleineren Betriebe nur vierteljährlich.

Darüber hinaus werden einmal pro Jahr bei Unternehmen und Betrieben Investitionserhebungen durchgeführt. Die auf das Unternehmen bezogenen Angaben dieser Statistik ergänzen die monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Betriebserhebungen.

Das Baugewerbe wird in das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe unterteilt. In den Betrieben von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Bauhauptgewerbes werden in den Monatsberichten die Merkmale Umsatz, Beschäftigte, Arbeitsstunden, Entgelte sowie Auftragseingang erhoben, im Vierteljahresbericht der Auftragsbestand.
Zusätzlich werden hochgerechnete Ergebnisse für alle Betriebe des Bauhauptgewerbes veröffentlicht. Die Hochrechnung erfolgt mit Schätzfaktoren aus der Ergänzungserhebung, mit der einmal jährlich im Berichtsmonat Juni alle Betriebe des Bauhauptgewerbes ohne Berücksichtigung einer Abschneidegrenze erfasst werden.
Mit den Erhebungsmerkmalen Umsatz, Beschäftigte, Arbeitsstunden und Entgelte erfolgt im Ausbaugewerbe  die Erhebung vierteljährlich mit Vierteljahresangaben.
In einer jährlichen Erhebung für das zweite Vierteljahr wird ein erweiterter Berichtskreis befragt. Dazu werden Betriebe von Unternehmen des Ausbaugewerbes mit 10 bis 19 Beschäftigten einbezogen.

Einmal jährlich werden im Baugewerbe Unternehmenserhebungen (einschließlich Investitionen) durchgeführt, zu der die Unternehmen des Bauhauptgewerbes und des Ausbaugewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten auskunftspflichtig sind.

Die Bautätigkeitsstatistik (Baugenehmigungs-, Baufertigstellungs-, Bauüberhangs- sowie Bauabgangsstatistik) ergänzt die Konjunkturdaten, die aus den Statistiken des Baugewerbes gewonnen werden, durch Informationen über die Struktur, den Umfang und die Entwicklung des Baugeschehens im Hochbau. Erfasst werden alle genehmigungspflichtigen oder zustimmungsbedürftigen sowie landesrechtlichen Verfahrensvorschriften oder besonderen Bundes- oder Landesgesetzen unterliegenden Hochbaumaßnahmen, bei denen Wohn- oder Nutzraum geschaffen oder verändert wird. Erhebungseinheit ist das einzelne Gebäude, wobei sowohl die Errichtung neuer Gebäude als auch Baumaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden berücksichtigt werden.

Die Statistiken des Gebäude- und Wohnungsbestandes beschreiben quantitativ und qualitativ den Gesamtbestand an Wohngebäuden und Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wichtige Strukturdaten hierzu erbringen in tiefer regionaler Gliederung die totalen Gebäude- und Wohnungszählungen, die in längerfristigen Zeitabständen stattfinden, in den neuen Bundesländern erstmals 1995. Für die Zeit zwischen den Zählungen wird der Gebäude- und Wohnungsbestand mit Hilfe der Ergebnisse der Statistiken der Baufertigstellungen und Bauabgänge jährlich fortgeschrieben.

Referat III.2 Energie, Handwerk, Indizes, Umwelt
Beauftragte Leiterin: Ulrike Lenk,     Telefon: 03681 354-210,     E-Mail: Ulrike.Lenk@statistik.thueringen.de

In den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung werden monatlich Angaben über die Beschäftigtenzahl, die geleisteten Arbeitsstunden sowie die Lohn- und Gehaltsumme erhoben.

Im Rahmen der energierelevanten Erhebungen liefern die Unternehmen der Elektrizitätsversorgung u.a. Angaben über die Erzeugung und den Bezug von Strom und Wärme, den Energieträgereinsatz nach Art und Menge zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie den Strom- und Gasabsatz in Thüringen sowie zwischen den Bundesländern. Weiterhin werden jährlich Angaben zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern sowie zur Energieverwendung bei den Betrieben des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Diese und eine Vielzahl weiterer Informationen aus den Bundesstatistiken bilden in Verbindung mit weiteren Energiedaten, z.B. von Fachverbänden, die wesentliche Datenbasis für die jährliche Erarbeitung der Energiebilanz und der CO2-Bilanz Thüringens.

Außerdem wird in den Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung jährlich die Kostenstruktur- und die Investitionserhebung durchgeführt. Die Erhebungen liefern zum einen Informationen zu Aufwendungen und Erträgen zur Bestimmung von Produktionswerten und Wertschöpfungsgrößen und zum anderen Ergebnisse über die Struktur, den Umfang und die Entwicklung der Investitionstätigkeit der Unternehmen.

Bei der Statistik des Handwerks werden vierteljährlich der Umsatz und die Beschäftigten als eine 10-prozentige Stichprobenerhebung aller Handwerksbetriebe erfragt. Die in acht- bis zehnjährlicher Periodizität stattfindende Handwerkszählung (letzte Zählung zum Stichtag 31. März 1995) erfasst wichtige Angaben zur Struktur des Handwerks in Thüringen.

Die Indizes im Produzierenden Gewerbe sind ein wichtiges Instrument zur Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Aufgabe der Produktionsindizes besteht darin, unter Ausschaltung der Preisveränderungen die Entwicklung der Eigenleistung der Wirtschaftszweige zu messen. Der Auftragseingangsindex ist ein Frühindikator zur Analyse der konjunkturellen Entwicklung. Die kurzfristige Änderung der Nachfrage nach Erzeugnissen im Verarbeitenden Gewerbe wird von den Umsatzindizes nachgezeichnet.

Die Umweltstatistiken liefern Informationen über Umweltbelastungen und Umweltschutzmaßnahmen. Es werden Daten zur Abfallentsorgung und -verwertung, zur öffentlichen und nichtöffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, über klimawirksame Stoffe, zu Anlagen und Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen, zu Investitionen für den Umweltschutz im Produzierenden Gewerbe sowie über Waren, Bau-  und Dienstleistungen für den Umweltschutz erhoben.

Referat III.3 Öffentliche Finanzen, Personal im öffentlichen Dienst
Beauftragter Leiter: Ronald Münzberg,     Telefon: 0361 37-84111,     E-Mail: Ronald.Muenzberg@statistik.thueringen.de

Aufgabe der Finanzstatistik ist es, den Entscheidungsträgern auf allen Ebenen umfassende Informationen über die öffentliche Finanzlage zu geben. Aufgrund des großen Gewichts der öffentlichen Haushalte in der Volkswirtschaft bilden finanzstatistische Daten eine wichtige Grundlage für Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene in der Finanz-, Wirtschafts- und Geldpolitik, aber auch für kommunalpolitische Entscheidungen auf Gemeindeebene. Diese Daten werden außerdem zur Ermittlung des Staatskontos im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sowie zur internationalen Abstimmung und zur Kontrolle der Maastricht-Kriterien benötigt.

Die Statistiken der öffentlichen Finanzen erfassen die Ausgaben/Auszahlungen/Aufwendungen, die zur Finanzierung erforderlichen Einnahmen/Einzahlungen/Erträge, die Schulden und das Finanzvermögen des öffentlichen Bereichs mit seinen öffentlichen Haushalten der traditionellen Art (Kernhaushalte), seinen Extrahaushalten und sonstigen öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen. Die statistischen Landesämter und das Statistische Bundesamt teilen sich die Zuständigkeit für die Erhebung der Daten auf den verschiedenen Ebenen.

Die vierteljährliche Kassenstatistik gibt einen aktuellen Überblick über die Kassenergebnisse und den Schuldenstand der kommunalen Gebietskörperschaften.

Jährlich werden in den Rechnungsergebnissen (Jahresrechnungsstatistik) die Ausgaben/Auszahlungen und Einnahmen/Einzahlungen aller Kernhaushalte in tiefer fachlicher Gliederung erhoben. Die Statistik liefert Angaben über die Verwendung der öffentlichen Mittel und den Mittelzufluss nach Arten und Aufgabenbereichen/Produkten sowie über die Verflechtung der öffentlichen Haushalte untereinander.

Die Schuldenstatistik (Passivseite) informiert darüber, in welchem Umfang der öffentliche Gesamthaushalt (Kern- und Extrahaushalte) und die öffentlich bestimmten Fonds, Einrichtungen und Unternehmen durch aufgenommene Fremdmittel, sonstige Verbindlichkeiten und kreditähnliche Rechtsgeschäfte belastet sind. Die Schulden werden jährlich und mit Ausnahmen der sonstigen FEU auch vierteljährlich erhoben.

Jährlich zum Stichtag 31.12. werden im Rahmen der Statistik des Finanzvermögens (Aktivseite) die verschiedenen Vermögensarten (z. B. Einlagen, Ausleihungen, Anteilsrechte, sonstige Forderungen) bei den Kern- und Extrahaushalten erfasst.  Das Sachvermögen wird statistisch nicht erhoben.

Der Realsteuervergleich liefert jährlich Informationen über die Hebesätze und die Steuereinnahmekraft der Gemeinden für regionale Vergleiche und bildet eine Grundlage für den Länderfinanzausgleich.

In der jährlichen Hochschulfinanzstatistik werden die Ausgaben/Aufwendungen und die Einnahmen/Erträge, gegliedert nach Lehr- und Forschungsbereichen, erhoben. Vierteljährlich werden die Aufwendungen, Investitionsausgaben und die Erträge nach Arten sowie die Verbindlichkeiten erfragt.

Von den öffentlich bestimmten Fonds, Einrichtungen und Unternehmen, die anders als die Mehrzahl der öffentlichen Haushalte die kaufmännische Buchführung anwenden, werden die Jahresabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anlagennachweis) statistisch erhoben. Berichtsstellen, die im Sinne des ESVG zum Sektor Staat gehören, werden vierteljährlich mit einem reduzierten Erhebungskatalog der Jahresabschlüsse befragt.

Für alle öffentlichen Haushalte (Land, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreise, Zweckverbände, Sozialversicherungsträger) und öffentlich bestimmte Fonds, Einrichtungen und Unternehmen werden in der Personalstandstatistik zum Erhebungsstichtag 30. Juni  je Beschäftigten Art, Umfang und Dauer des Dienstverhältnisses, Geschlecht, Laufbahngruppe, Einstufung, Dienst- und Arbeitsort sowie Zuordnung zum Aufgabenbereich/Produkt, im Land auch zum Kapitel, erfasst. Die Ergebnisse der Personalstandstatistik liefern die statistischen Daten für den Gleichstellungsbericht gemäß § 13 Abs.1 des Thüringer Gleichstellungsgesetzes sowie für die Erstellung der Musterfrauenförderpläne gemäß § 5 ThürGleichG.

Die Versorgungsempfänger- und die Sonderversorgungsempfängerstatistik liefern Angaben über die Versorgungsleistungen an ehemalige Beamte bzw. ihre Hinterbliebenen.

Neben den Bundesstatistiken werden wichtige Aufgaben für den Freistaat Thüringen durchgeführt. Es handelt sich dabei im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs vor allem um die Berechnung der Schlüsselzuweisungen für die Gemeinden und Landkreise sowie die Bereitstellung der Datengrundlagen für die Ermittlung der Kreisumlage.

Des Weiteren werden die Gewerbesteuer als Basis für die Ermittlung der Gewerbesteuerumlage erfragt und die Schlüsselzahlen für die Berechnung des Gemeindeanteils an der Umsatzsteuer ermittelt. Damit wird dem Gemeindefinanzreformgesetz entsprochen und die Datengrundlage für weitere Zahlungsströme zwischen Bund, Land und Gemeinden geschaffen.

Im Auftrage des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr und des Thüringer Innenministerium werden alle zwei Jahre die Städte und Gemeinden über die von ihnen für ihre Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften übernommenen Ausfallbürgschaften befragt.

Abteilung IV: Bildung, Kultur, Gesundheits- und Sozialwesen, Land- und Forstwirtschaft, Betriebsregister Landwirtschaft, Bevölkerung, Mikrozensus, Haushaltsstatistiken, Zensus

Leiterin: Silke Sommer,     Telefon: 0361 37-84400,     E-Mail: Silke.Sommer@statistik.thueringen.de
Referat IV.1 Bildung, Kultur, Gesundheits- und Sozialwesen
Leiterin: Doris Baals,     Telefon: 0361 37-734500,     E-Mail: Doris.Baals@statistik.thueringen.de

Im Rahmen der Statistiken über die allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Hochschul- und Berufsbildungsstatistiken werden u.a. Merkmale wie die Anzahl der Schüler, Studenten und Auszubildenden, die Klassenstärken, die Anzahl und Arten der Bildungseinrichtungen, das Hochschulpersonal, bis hin zu Arbeitsgemeinschaften der Schüler erfasst und dargestellt. Diese Daten bilden eine umfassende Grundlage z.B. für Analysen, Prognosen, Bedarfsberechnungen und Planungen, die sowohl für Thüringen insgesamt als auch auf Kreis- und Gemeindeebene (Schülerprognosen, Einteilung von Schulbezirken, Strukturierung der Bildungseinrichtungen) von besonderer Bedeutung sind.

Angaben auf dem Gebiet der Kultur beruhen auf Befragungen anderer Institutionen (wie z.B. des Deutschen Bühnenvereins, des Bundesverbandes Deutscher Theater, der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. und des Deutschen Bibliotheksinstitutes).

Die Statistiken des Gesundheitswesens umfassen u.a. Angaben über den Gesundheitszustand der Bevölkerung, über die medizinische Versorgung und Betreuung der Patienten im stationären Bereich sowie über die Todesursachen. Diese Daten sind Ausgangspunkt für die Beobachtung der Entwicklung von Krankheitsfällen (z.B. nationales Krebsregister) und zur Einleitung von Maßnahmen zu deren Bekämpfung. Sie stehen auch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Mit den Statistiken des Sozialwesens werden insbesondere Transferleistungen des Staates an die Bürger erfasst und dargestellt. Diese Statistiken enthalten Angaben wie z.B. die Zahl der Empfänger von Wohngeld, Sozialhilfe, Asylbewerberleistungen und Kriegsopferfürsorge, die Höhe der Leistungen sowie die Ursachen für die Hilfegewährung.

Darüber hinaus werden seit 1999 Angaben über ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen erhoben.

Die Statistiken der Jugendhilfe umfassen u.a. die Anzahl und die Kapazität von Kindereinrichtungen, das dort tätige Personal, die Zahl von Adoptionen sowie Maßnahmen zur erzieherischen Hilfe für Jugendliche.

Referat IV.2 Land- und Forstwirtschaft, Betriebsregister Landwirtschaft
Leiterin: Silke Schreiber,     Telefon: 0361 37-734551,     E-Mail: Silke.Schreiber@statistik.thueringen.de

Die Statistiken in diesem Bereich liefern Ergebnisse, die auf nationaler Ebene für Versorgung, Markt und Außenhandel sowie für den Berufsstand der Landwirte von Bedeutung sind. Auf Grund der besonderen Stellung der Agrarpolitik im Rahmen der Europäischen Union werden die Statistiken zugleich in das agrarstatistische System der EU eingebunden. Ergebnisse über strukturelle und soziale Entwicklungen in der Landwirtschaft werden aus der Agrarstrukturerhebung, die zugleich eine EU-Strukturerhebung ist, für Zwecke der Planung und Bilanzierung der Europäischen Union zur Verfügung gestellt und sind somit eine wesentliche Voraussetzung für die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union. Hierbei werden statistische Angaben über die Struktur der Bodennutzung und der Viehhaltung der landwirtschaftlichen Betriebe, über die in diesem Bereich tätigen Personen sowie über weitere Strukturmerkmale erfasst und aufbereitet.

Darüber hinaus wird etwa alle 10 Jahre ein Zensus, die Landwirtschaftszählung, durchgeführt.

Gleichfalls wichtige Entscheidungshilfen für Wirtschaft und Politik auf nationaler und supranationaler Ebene liefern die Ergebnisse der landwirtschaftlichen Produktions- und Erzeugungsstatistiken zur Feststellung der Produktionsleistungen. Diese Statistiken gliedern sich in die Bereiche der pflanzlichen Produktion und tierischen Erzeugung.

Die Statistiken zur pflanzlichen Produktion umfassen Erhebungen über den Anbau und die Ernte von landwirtschaftlichen Kulturen. Hierzu zählt zunächst die Bodennutzungshaupterhebung zum Nachweis der Gesamtfläche nach Nutzungsarten sowie des Anbaus auf dem Ackerland. Im Rahmen der Gemüseanbauerhebung wird der Anbau von Gemüse und Erdbeeren erhoben. Weitere spezielle Erhebungen der Bodennutzung sind die Zierpflanzenerhebung, die Baumschulerhebung sowie die Baumobstanbauerhebung.

Die Ermittlung der Erträge für landwirtschaftliche Fruchtarten, Obst, Gemüse und Wein erfolgt im Rahmen der Ernteberichterstattungen, die einerseits durch Schätzungen der Ernteberichterstatter und bei Getreide, Raps und Kartoffeln zusätzlich auf objektiven Ertragsmessungen beruhen.

Die Erntemengen berechnen sich aus den geschätzten und gemessenen Ertragsleistungen und den Ergebnissen der Bodennutzungserhebungen.

Die Statistiken der tierischen Erzeugung umfassen die Erhebung über die Viehbestände, die Geflügelstatistik, die Schlachtungs- und Schlachtgewichtsstatistik sowie die Milchstatistik. Ab 2009 obliegt die Aufbereitung der Milchstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Alle vorgenannten Erhebungen werden nach dem Betriebsitzsystem erhoben.

Eine Sonderstellung nimmt die gleichfalls im Agrarstatistikgesetz angeordnete Flächenerhebung (Bodenflächen nach Art der tatsächlichen Nutzung) ein. Die Nachweisung der Flächen erfolgt in dem Gebiet, in dem diese gelegen sind (Belegenheitsprinzip). Die Ergebnisse der Flächenerhebung resultieren aus der Auswertung des im Landesamt für Vermessung und Geoinformation geführten Liegenschaftskatasters.

Referat IV.3 Bevölkerung, Mikrozensus, Haushaltsstatistiken
Leiterin: Silke Sommer,     Telefon: 0361 37-84400,     E-Mail: Silke.Sommer@statistik.thueringen.de>

Die Gesamtheit der Bevölkerungsstatistiken liefert Ergebnisse über die Bevölkerungsentwicklung, die Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung, die Bevölkerungsdichte, die Zahl der Geburten und Sterbefälle, die Zu- und Fortzüge, die Eheschließungen und -scheidungen, die Nationalität und wichtige Maßzahlen. Darüber hinaus werden auch Bevölkerungsvorausberechnungen für Planungszwecke durchgeführt.

Die Ergebnisse über den Stand der Bevölkerung, ihre Zusammensetzung nach demographischen und sozialen Merkmalen sowie ihre regionale Verteilung sind unentbehrliche Grundlage jeder staatlichen Arbeit und Ausgangspunkt zahlreicher planerischer Überlegungen durch Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und andere gesellschaftliche Gruppen. Auch für die Einteilung der Wahlkreise, die administrative Gliederung des Landes, die Zahl der Gemeinderatsmitglieder, den Finanzausgleich der Länder und Kommunen sowie zahlreiche weitere Verwendungszwecke werden bevölkerungsstatistische Unterlagen benötigt.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, Informationen zur Verwaltungsgliederung einschließlich der Veränderungen der Gebietsstruktur (Gebietsstand) der Gemeinden, Kreise und für Thüringen zur Verfügung zu stellen, Gemeinde- und Kreisnummern zu vergeben und diese Übersicht laufend zu aktualisieren.

Für die regelmäßige Feststellung grundlegender Merkmale der Bevölkerung, der Haushalte, der Familien sowie zu Fragen der Einkommens- und Beschäftigungs- und Qualifikationssituation  wird jährlich eine Stichprobenerhebung bei jeweils einem Prozent der Haushalte durchgeführt. Die Ergebnisse dieses Mikrozensus haben sich zu einer unverzichtbaren Informationsquelle für Parlament, Regierung und Verwaltung entwickelt. Gleichzeitig liefert der Mikrozensus für die Öffentlichkeit, für Parteien und Sozialpartner, Verbände und sonstige politische und gesellschaftliche Institutionen sowie für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung wichtige Informationen wie Bevölkerungsstruktur, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, Arbeitsmarkt, berufliche Gliederung und Ausbildung. Diese Erhebung ist nur durch die aktive Mitarbeit von rund 11 000 Haushalten in Thüringen möglich.

Zur Ermittlung der Einnahmen und des Verbrauchs privater Haushalte in Thüringen werden im Rahmen der laufenden Wirtschaftsrechnungen Auswertungen von Haushaltungsbüchern vorgenommen. Sie bilden die wesentlichste Grundlage für die Berechnung der Wägungsanteile zur Ermittlung des Verbraucherpreisindex.

Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe werden Angaben über das Haushaltseinkommen und dessen Verwendung, die Wohnverhältnisse und den Ausstattungsgrad der Haushalte mit hochwertigen Gebrauchsgütern erfragt.

Referat IV.4 Zensus
Leiter: Klaus Kickner,     Telefon: 0361 37-84470,     E-Mail: Klaus.Kickner@statistik.thueringen.de

Die Ergebnisse eines Zensus (Volkszählung) liefern Informationen über die demographische und sozioökonomische Struktur der Bevölkerung, der Erwerbstätigen, der Haushalte und Familien. Üblicherweise werden gleichzeitig auch Daten über Gebäude und Wohnungen erhoben. Diese liefern Informationen über die Wohnsituation der Bevölkerung, der Haushalte und Familien und generelle Bestandsdaten zu Gebäuden und Wohnungen.

Abteilung V: Informationstechnologie

Leiterin: Birgit Beuchert,     Telefon: 0361 37-84510,     E-Mail: Birgit.Beuchert@statistik.thueringen.de
Referat V.1 IT-Anwendungsentwicklung und Datenbanksysteme
Leiterin: Birgit Beuchert,     Telefon: 0361 37-84510,     E-Mail: Birgit.Beuchert@statistik.thueringen.de

Aufgabe der Anwendungsentwicklung ist die IT- Organisation, die Programmierung, der Test, die Einführung und Wartung von Verbund- und Landesprogrammen im Auftrag des Statistischen Verbundes, der Landesregierung, des Landeswahlleiters, der fachstatistischen Abteilungen im Amt bzw. externer Nutzer. Die Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den fachstatistischen Abteilungen bzw. mit dem Statistischen Bundesamt realisiert.

Der Statistische Verbund ist eine gemeinsame Einrichtung aller statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes. Er sichert die bundeseinheitliche Programmierung, Organisation und Anwendung der statistischen IT-Verfahren – eine nicht mehr wegzudenkende Kooperations- und Rationalisierungsform im Bereich der amtlichen Statistik.

Aufgabe des Sachgebiets Datenbanksysteme ist der Aufbau und die Pflege von Datenbank- bzw. Informationssystemen des TLS sowie die Erstellung von Auswertungen mit Hilfe von Datenbank-Tools.

Referat V.2 IT-Netze, Benutzerservice, Grafik- und Onlinedienste
Leiterin: Babette Lauenstein,     Telefon: 0361 37-84520,     E-Mail: Babette.Lauenstein@statistik.thueringen.de

Die Nutzung der Informationstechnik innerhalb des Amtes erfordert eine sorgfältige Abstimmung der technologischen Abläufe und Betreuung der eingesetzten Hard- und Software. Im Mittelpunkt steht dabei das lokale Netzwerk (LAN) des Landesamtes. Dadurch kann dem Endbenutzer ein weitestgehend verzögerungsfreier Zugriff auf verschiedene Datenpools angeboten werden.
Darüber hinaus erfolgt die PC-bezogene System- und Nutzerbetreuung sowie die Neuprogrammierung bzw. Anpassung und Änderung von PC-Programmen, auch im Rahmen des Statistischen Verbundes.

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind

  • die Ausgestaltung der Onlineerhebungen,
  • die Erstellung komplexer Auskunftssysteme sowie
  • die Bereitstellung des Internetangebotes des Amtes.

Satzarbeiten und grafische Arbeiten für Querschnittsveröffentlichungen, thematische Karten, Auftritte auf Messen und Ausstellungen und weitere Formen der Ergebnisdarstellung gegenüber der Öffentlichkeit werden am Grafikarbeitsplatz bzw. am kartografischen Arbeitsplatz ausgeführt.

Referat V.3 IT-Auswertungen, Produktion und Datenhaltung
Beauftragte Leiterin: Birgit Beuchert,     Telefon: 0361 37-84510,     E-Mail: Birgit.Beuchert@statistik.thueringen.de

Aufgabe der Verfahrenssteuerung ist die termin- und qualitätsgerechte Abarbeitung der statistischen Verfahren (Bundes-, Landes- und Sonderaufgaben) entsprechend der Periodizität sowie Weiterleitung der Ergebnisse an die statistischen Landesämter und/oder das Statistische Bundesamt in Form von Dateien bzw. Drucklisten. Es werden Auftragsarbeiten für die IT-Auswertungen der statistischen Ergebnisse realisiert.

Außerdem wird die zentrale IT-Produktion und Datenhaltung (ZPD) für ausgewählte  Statistiken für alle Landesämter durchgeführt und betreut (Prinzip: Einer für Alle).

Beim Zensus 2011 ist das Referat für die IT-Organisation und -Betreuung sowie die Beleglesung zuständig.

Zentrale Bereiche

Büro Landeswahlleiter
      Ansprechpartnerin: Cornelia Schönfuß,     Telefon: 0361 37-84122,     E-Mail: wahlen@statistik.thueringen.de

Das Büro des Landeswahlleiters organisiert und koordiniert alle landesweit durchgeführten Wahlen.

Präsidialbereich: Grundsatzfragen und Presse, Qualitätsmanagement, Controlling, Forschungsdatenzentrum
  Leiter: Ronald Münzberg,     Telefon: 0361 37-84111,     E-Mail: Ronald.Muenzberg@statistik.thueringen.de

Statistische Aufgaben, die über das Arbeitsgebiet der einzelnen Fachbereiche hinausgehen, so z.B. im Zusammenhang mit statistischen Fragen der Europäischen Union, die allgemeine Planung und Koordinierung von statistischen Programmen, die Bearbeitung von methodischen Grundsatzfragen sowie die laufende Beobachtung und Analyse von wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in Thüringen, werden an dieser zentralen Stelle des Hauses wahrgenommen.

Tagtäglich versorgt die Pressestelle die Medien mit Pressemitteilungen über die neuesten Ergebnisse und Entwicklungen, die von der amtlichen Statistik erfasst werden. Im Rahmen der Pressearbeit des TLS steht die eingehende Beratung der Journalistinnen und Journalisten zu jeweils interessierenden Sachverhalten im Vordergrund.

Zur effizienten Steuerung der Ablauforganisation wird ein Controlling im Rahmen der Erledigung der Aufgaben des Amtes durchgeführt. Es besteht aus einer Betriebskostenrechnung (Kosten- und Leistungsrechnung) und der Terminkontrolle der einzelnen Arbeitsschritte bei der Durchführung der Statistiken.

Persönlicher Referent des Präsidenten
  Referent: Robert Kaufmann,     Telefon: 0361 37-84118,     E-Mail: Robert.Kaufmann@statistik.thueringen.de
 

Dieser Bereich befasst sich mit der Erstellung von bereichsübergreifenden statistischen Analysen zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Thüringens sowie - im Zusammenwirken mit den Fachbereichen - mit der Erarbeitung von Entscheidungsunterlagen für Politik und Wirtschaft zu aktuellen Schwerpunktthemen.

Personalrat 

Die Personalvertretung ist die Vertretung der Beschäftigten (Tarifbeschäftigte, Beamte, Arbeiter) der Dienststelle.

»   nach oben

© Thüringer Landesamt für Statistik, Europaplatz 3, 99091 Erfurt – Postfach 90 01 63, 99104 Erfurt