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Pressemitteilung 307 vom 09. Dezember 2016

Die Thüringer Amtsgerichte entschieden von Januar bis September 2016 über 2 124 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 11,9 Prozent auf Unternehmen und 88,1 Prozent auf übrige Schuldner (natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä., ehemals selbständig Tätige, private Verbraucher und Nachlässe). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 18 Anträge.

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Pressemitteilung 297 vom 09. Dezember 2016

Im vergangenen Jahr verstarben in Thüringen 81 Kinder unter 14 Jahre. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltgedenktages für die verstorbenen Kinder „Worldwide Candle Lighting“ mitteilt, war dies der dritthöchste Wert seit zehn Jahren. Im Jahr 2006 waren es 99 Kinder.

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Pressemitteilung 303 vom 08. Dezember 2016

In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Umsatz im Thüringer Einzelhandel nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamts für Statistik gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 real (preisbereinigt) um 1,3 Prozent. Nominal (zu jeweiligen Preisen) konnte ein Umsatzplus von 1,4 Prozent erzielt werden.

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Pressemitteilung 299 vom 08. Dezember 2016

Die Anzahl der Singlehaushalte im Jahr 2015 steigt weiter an. So lebten im letzten Jahr 454 Tausend Personen allein. Die im Rahmen des jährlichen Mikrozensus ermittelten Ergebnisse belegen, dass somit der Anteil der Einpersonenhaushalte auf mehr als 40 Prozent gestiegen ist. Am geringsten war ihr Anteil in den Landkreisen Weimarer Land (31 Prozent) und Eichsfeld (33 Prozent), während in den kreisfreien Städten Weimar, Jena und Suhl bereits die Hälfte aller Haushalte oder mehr nur noch aus einer Person bestand.

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Pressemitteilung 295 vom 07. Dezember 2016

Im Jahr 2015 wurden 5 232 Gigawattstunden (GWh) Wärme von Betreibern von Anlagen zur Wärmeversorgung zur Verfügung gestellt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist die Erhöhung der Wärmemenge von 4,8 Prozent gegenüber dem sehr milden Vorjahr auf die etwas kühlere Witterung in 2015 zurückzuführen.

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Aus dem Monatsheft November 2016

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Thüringer Betrieben des Bereiches Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe verlief im Monat August 2016 fast durchweg positiv. Sowohl die Umsätze als auch die Produktivität, die Zahl der Beschäftigten und die Auftragseingänge lagen über den Werten vom August 2015 (bei 2 Arbeitstagen mehr). Im Vergleich zum Vormonat konnten, mit Ausnahme der Auftragseingänge, ebenfalls alle betrachteten Kennziffern gesteigert werden (bei 2 Arbeitstagen mehr).

Im Bauhauptgewerbe stiegen im Vergleich zum Juli 2016 sowohl der Umsatz als auch die Beschäftigtenzahl, die Produktivität und die Auftragseingänge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten, mit Ausnahme der Beschäftigten, bei allen genannten Kennziffern Zuwächse verzeichnet werden.

Die Zahl der Arbeitslosen ging im August 2016 gegenüber dem Vormonat zurück und lag deutlich unter der Arbeitslosenzahl vom August 2015.

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Aufsatz aus dem Monatsheft November 2016

Im vorliegenden Aufsatz wird der Wanderungssaldo Thüringens des Zeitraums von 1989 bis 2014 insgesamt und nach Geschlecht, Altersgruppe und Staatsangehörigkeit (deutsch/nichtdeutsch) dargestellt. Nach den Merkmalen Geschlecht, Altersgruppe und Staatsangehörigkeit gegliedert ergibt sich ein differenziertes Bild.

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Aufsatz aus dem Monatsheft November 2016

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes werden jährlich am 30. Juni nach den Bestimmungen des Finanz- und Personalstandstatistikgesetzes erhoben.

Zum Personal des öffentlichen Dienstes in Thüringen gehören die Beschäftigten des Bundesbereiches, Landesbereiches, kommunalen Bereiches und der Sozialversicherungen. In diesem Aufsatz findet eine Betrachtung der Beschäftigtenzahlen nach Kernhaushalten, Sonderrechnungen mit kaufmännischen Rechnungswesen und den Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform des Landesbereiches als auch des kommunalen Bereiches statt. Die Beschäftigten des Landesbereiches gehören zum einen zum Beschäftigungsbereich Land der sich aus dem Kernhaushalt des Landes und den Sonderrechnungen mit kaufmännischem Rechnungswesen zusammensetzt und zum anderen zu den rechtlich selbständigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform. Die Beschäftigten des kommunalen Bereiches arbeiten in den Kernhaushalten und Sonderrechnungen der Gemeinden und Gemeindeverbände als auch in den rechtlich selbständigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform (z.B. Zweckverbände).

Die Kernhaushalte umfassen alle Ämter, Behörden, Gerichte und Einrichtungen, deren Ausgaben und Einnahmen in den Haushaltplänen des Landes und der Gemeinden/Gemeindeverbände brutto veranschlagt werden.

Sonderrechnungen sind alle aus den Kernhaushalten ausgegliederten rechtlich unselbständigen Einrichtungen und Unternehmen mit kaufmännischem Rechnungswesen. Zu den Sonderrechnungen zählen Landesbetriebe nach §26 BHO/LHO, kommunale Eigenbetriebe sowie Sondervermögen. Zu den Sonderrechnungen des Landes gehören ab 2008 auch die Hochschulen, die ihre Haushaltsmittel im flexibilisierten Haushaltsvollzug gemäß dem §5 ThürHhG 2011 bewirtschaften.

Rechtlich selbständige Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform sind rechtlich selbständige Körperschaften, Anstalten und öffentlich-rechtliche Stiftungen sowie Zweckverbände, die unter Rechtsaufsicht Landes bzw. der Gemeinden und Gemeindeverbände stehen.

Dargestellt werden ebenfalls die Beschäftigten in den öffentlich bestimmten Einrichtungen und Unternehmen in privater Rechtsform. Dies sind rechtlich selbständige privatrechtliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen, an denen die öffentliche Hand mit mehr als 50 Prozent unmittelbar und/oder mittelbar beteiligt ist. Diese Einheiten stehen in einem engen Bezug zu den Gemeinden, Landkreisen oder dem Land und erfüllen anstelle kommunaler Körperschaften kommunale Aufgaben.

Die Ergebnisveröffentlichung innerhalb der Personalstandstatistik unterliegt aus Gründen der Geheimhaltung einem statistischen Rundungsverfahren. Das Ergebnis der Summierung der Einzelzahlen kann deshalb geringfügig von der Endsumme abweichen.

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Auswahl aus den Veröffentlichungen der letzten 60 Tage:


 
 
 

 
Statistisches Monatsheft Thüringen, November 2016
 

 
Bruttoanlageinvestitionen in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland 1991 bis 2014, Berechnungsstand August 2016
 

 
Statistisches Monatsheft Thüringen, Oktober 2016

 
 

 

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